Mit Energie und Disziplin durchs duale Bachelor-Studium Fitnessökonomie

Die 30-jährige Chechova stammt aus der Tschechischen Republik und lebt heute in der Schweiz. Sie studiert im ersten Semester Fitnessökonomie an der SAFS Hochschule im dualen System und sammelt praktische Erfahrung bei Clever Fit. Bewegung begleitet sie seit ihrer Kindheit vom Tanz über Leichtathletik bis hin zum Fitnesssport, und ist für sie längst zu einem festen Bestandteil ihres Lebens geworden.

Was hat dich dazu motiviert, das Bachelor-Studium Fitnessökonomie zu beginnen, und warum gerade an der SAFS Hochschule?
Bewegung ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil meines Lebens. Über Tanz, Laufen und Fitness habe ich gelernt, dass körperliche Aktivität weit über das Physische hinausgeht – sie schenkt Energie, mentale Stärke und Selbstvertrauen. Da mich auch Management und wirtschaftliche Abläufe interessieren, erschien mir das Studium an der SAFS Hochschule als ideale Kombination. Es verbindet meine Leidenschaft für Bewegung mit fundiertem Wissen über Organisation, Ökonomie und die Strukturen der Fitnessbranche.

Was bedeutet Fitness für dich – eher Lebensstil, Leidenschaft oder Berufung?
Fitness ist für mich alles zugleich. Sie hilft mir, Balance zu finden, Struktur zu bekommen und mentale Stabilität aufzubauen. Auch in Zeiten, in denen Motivation fehlt, erinnert mich Bewegung daran, dass Fortschritt aus kleinen, beständigen Schritten entsteht. Ich sehe es als meine Aufgabe, Menschen zu inspirieren, Freude an Bewegung zu entdecken und den positiven Einfluss eines aktiven Lebensstils zu erfahren.

Wie sieht dein gewöhnlicher Tag als Studentin an der SAFS Hochschule aus? Schaffst du es, Studium, Training und Arbeit zu verbinden?
Mein Alltag ist durch den Drei-Schicht-Betrieb oft unregelmässig, doch feste Rituale geben mir Struktur, wie beispielsweise ein Wasser mit Zitrone am Morgen, kurze Yogaübungen oder Meditation. Die Blockstruktur des Studiums ermöglicht mir, Arbeit und Studium gut zu verbinden. Besonders schätze ich, dass sich Theorie und Praxis direkt ergänzen: Inhalte aus dem Unterricht kann ich sofort im Fitnesscenter umsetzen, was das Lernen greifbarer und effektiver macht.

Du hast bereits als Fitness-Instruktorin gearbeitet, was hast du in der Praxis gelernt,
was dir jetzt während des Studiums hilft?

Ich habe gelernt, dass Fitness in erster Linie mit Menschen zu tun hat. Jeder bringt individuelle Ziele, Motivation und Grenzen mit. Als Trainerin ist es entscheidend, zuzuhören und empathisch zu handeln. Diese Erfahrungen helfen mir, theoretische Inhalte besser zu verstehen und sie praxisnah anzuwenden.

Die Fitnessbranche verändert sich ständig. Wo siehst du dich in dieser Welt in Zukunft, eher als Unternehmerin, Coach oder Managerin?
Mein beruflicher Weg hat sich mit der Zeit verändert. Früher wollte ich im internationalen Management arbeiten, heute erfüllt mich die Arbeit mit Menschen weit mehr. In Zukunft sehe ich mich in einer leitenden Position, in der ich Managementaufgaben mit direktem Coaching verbinde. Unternehmertum bleibt ein langfristiges Ziel, insbesondere im Bereich Wellbeing und Gesundheitsförderung.

Wie hat dich das Studium an der SAFS Hochschule bisher beeinflusst?

Das Studium hat mich in vielerlei Hinsicht weitergebracht. Anfangs hatte ich Bedenken wegen der deutschen Sprache, doch die praxisnahe Lehre und das unterstützende Umfeld haben mir Sicherheit gegeben. Ich kann neues Wissen direkt in meinem Berufsalltag anwenden und spüre, wie mein Selbstvertrauen sowohl fachlich als auch persönlich wächst.

Welche Fähigkeiten aus deinen früheren Berufserfahrungen helfen dir jetzt am meisten?
Ich habe in verschiedenen Bereichen gearbeitet: von Gastronomie über Administration bis hin zu Führungsaufgaben. Diese Vielfalt hat mir Organisationstalent, Belastbarkeit und Kommunikationsstärke vermittelt. Besonders Empathie und die Fähigkeit, auf Menschen einzugehen, helfen mir in meinem Coaching-Alltag enorm.

Welche Trends werden deiner Meinung nach die Zukunft der Fitnessbranche am stärksten prägen?
Die Digitalisierung wird weiterhin eine grosse Rolle spielen. Im Sinne von Online-Trainings, Apps oder smarte Geräte. Dennoch bin ich überzeugt, dass persönlicher Kontakt und menschliche Interaktion unersetzlich bleiben. Die Zukunft liegt in der Verbindung von Technologie und Menschlichkeit. Zudem wird Fitness immer stärker als Teil eines ganzheitlichen Gesundheitskonzepts verstanden. Dabei mit Fokus auf Prävention, mentaler Ausgeglichenheit und nachhaltigem Wohlbefinden. Genau in dieser Entwicklung sehe ich meine berufliche Zukunft.

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